Forums Western Europe Germany Schmale Strasse, kaum breit genug für 1 Auto…

This topic contains 6 replies, has 5 voice, and was last updated by Patrick Seidler 3 years, 2 months ago
  • Wolfgang Roth

    Hallo,
    wie kann man diese Strasse so markieren, dass sie für LKW (insbesondere Gliederzüge und Sattelzüge) schwer zu befahren ist? Sie ist kaum 3m breit, Ein- und Ausfahrt sind selbst für Autos schmal…

    Bernd Gehle

    Hallo –
    bei den Präferenzen, die in “Straßen bearbeiten” möglich sind, geht es nicht darum, ob die Straßen “schwer zu befahren” sind, oder nicht !!!

    Es geht hier nur darum, ob das Befahren erlaubt, oder verboten ist. Steht am Straßenanfang eine entsprechende Beschilderung ( Durchfahrt für LKW verboten ), so kann das auch in den Präferenzen unter der Rubrik “Vehicular access” eingegeben werden. Dort den Haken bei LKW entfernen.

    Schönes Pfingst-WE noch

    Bernd

    Eric Oeder

    Hallo,
    das wäre nur bei der Unterscheidung zwischen Weg und Fußgängerstraße interessant. Hier sollte man selbst urteilen, ob der vermeintliche “Weg” so breit ist, dass auch Rettungsfahrzeuge passieren können oder nicht. Wenn nicht, dann als “Weg” codieren, falls doch dann als “Fußgängerstraße” codieren. In dem oben genannten Beispiel und der Frage, ob LKWs gesperrt werden sollen oder nicht, halten wir uns an die Beschilderung.
    Viele Grüße, Eric

    Martin Schröder

    Nach § 32 StVZO ist die größte zulässige Breite von regulären Nutzfahrzeugen mit 2,55m gerade mal 5cm breiter als für PWK. Jedoch ist für diese Straße bei “Vehicular access” der Zugang für LKW entfernt worden. Das ist schon seltsam, denn der 20m weiter ostlich verlaufende Meißener Weg mit identischer Bauart ist nach wie vor für LKW frei.

    Somit liegt kein Grund vor warum das Befahren mit LKW verboten sein sollte, außer man wohnt selbt dort und stört sich am LKW-Verkehr.

    Viele Grüße, Martin

    Patrick Seidler

    Codierungen sollten dann natürlich konsequent für alle umliegenden Straßen einheitlich erfolgen. Da ich ein solches Beispiel aus eigener Praxis erlebt habe, hier der Grund warum: hat ein Navi mit speziellen LKW-Karten (und ein solches habe ich) an einer Straße ein LKW-Verbot hinterlegt (das allein durch Verkehrszeichen vorgegeben wird, also Z. 253 StVO Verbot für Kfz > 3,5t, Z 262 ff. Maß- und Gewichtsbeschränkungen – und nur das gilt als Verbot auch für die Routenführung) sucht das Navi dann eine (möglicherweise viel schwachsinnigere) Umleitung durch eine Nebenstraße, die nicht mit einem LKW-Verbot codiert ist, aber viel schlechter oder gar nicht zu befahren. LKW ist dem Gesetz nach nahezu alles, was über 3,5 Tonnen ist und gewerbsmäßig irgendwas transportiert. Weitergehende Gewichts-, Längen- und Breitenverbote werden entsprechend StVO-beschildert.

    Wenn der 40t-Gliederzug nicht in die verkehrsberuhigte Wohnstraße passt, heißt es nicht, dass der Handwerker-Sprinter mit Zwillingsachse nicht auch dort hinein darf, denn das ist nämlich auch ein LKW über 3,5 Tonnen! (sofern nicht ‘abgelastet’, aber das ist ne andere Geschichte…). Auch Müllabfuhr, Feuerwehr, etc. sind ja mit großen Autos unterwegs. “Richtige” LKW-Navis haben die Möglichkeit, Gewichts-, Längen-, Höhen- und Ladungsprofile einzustellen und routen dann eben anhand der hinterlegten Routenbeschränkungen oder auch detaillierterer Straßenprofile, die hier aus “Einfachheitsgründen” nicht im Mapcreator hinterlegt sind. Die “richtige” Karte (die Coremap) hat noch viel detailliertere Informationen. Das setzt aber voraus, dass die Navis in den LKW auch wirklich aktuelle LKW-Karten haben und nicht billige, nie aktualisierte PKW-Navis aus dem Baumarkt sind, die in der LKW-Einstellung lediglich längere Fahrzeiten berechnen und den Gliederzug dann im Blumentopfkreisel einer Spielstraße rangieren lassen. Das ist nämlich leider viel häufiger der Fall.

    Dass LKW-Fahrer zunehmend häufiger vom Weg abkommen, ihren Drehschemelhänger nicht bei drei gewendet bekommen und mit irgendwelchen stuntreifen Wendemanövern auf Kartoffeläckern zu Youtube-Stars mutieren, halte ich eher für ein Mentalitätsproblem der heranwachsenden Fahrergeneration. Früher gab es solche “Manöver” deutlich weniger, weil Fahrer deutlich besser ausgebildet waren, meist Ortskenntnis hatten und ihre Fahrt viel besser vorgeplant haben. Auch war der LKW-Verkehr deutlich geringer. Ein Navi kann nur Verkehrssituationen nach vorhandenen Tatsachen darstellen und nicht die Vernunft des Fahrers überwachen. =)

    Ich kenne solche Situationen mit zu engen Straßen leider auch und dies ist auch eines meiner “unter den Nägeln brennenden Lieblingsthemen”. Eine sinnvolle Möglichkeit, LKW-Züge aus zu engen Straßen rauszuhalten sehe ich leider auch nicht, wenn die Schilder es nicht hergeben. Es setzt ja auch voraus, dass alle Fahrer mit diesen Informationen versorgt sind, sprich mit aktuellen LKW-Karten unterwegs. Wenn die betreffende Straße regelmäßig von rumänischen LKW heimgesucht wird, würde ich mich an die Gemeindeverwaltung wenden mit der Bitte, dies in eine Anliegerstraße umzuwandeln. Dann leitet nämlich auch das PKW-Navi im Rumänen-LKW daran vorbei… =) .oO(sofern die Karte denn mal aktualisiert wird…)

    So viel (mit Betonung darauf) von mir =)

    Grüße,
    Patrick

    • This reply was modified 3 years, 2 months ago by Patrick Seidler.
    Martin Schröder

    Die Codierungen sollten aber auch nur dann konsequent für alle umliegenden Straßen erfolgen wenn dort tatsächlich eine Zufahrtsbeschränkung vorhanden ist. Und nicht nur weil eine Straße 3m breit ist.
    Viele Grüße, Martin

    Patrick Seidler

    Genau so war es auch gemeint. Wenn alle umliegenden Straßen in der Realität die gleichen Eigenschaften haben, sollten sie diese dann natürlich auch hier in der Karte besitzen. Es soll eben auch keine Straße mit einem LKW-Verbot codiert werden, wo keines ist, nur weil es aus irgendwelcherlei Gründen LKW anlockt.

    Ich laboriere nämlich gerade auch an so einem Fall: eine Durchgangsstraße endet auf einer Seite mit einer 3,5t-Beschränkung (für LKW quasi also Sackgasse), kurz vorher war ein Industriebetrieb und ist momentan Großbaustelle. Oberhalb ist eine Wohnstraße, wo man um den Pudding fahren kann, die aber von der Kurven- und Parksituation gerade mal Platz für einen Sprinter läßt. Hier hat eine der beiden Verbindungen, auch wenn es zum Wohle der Anwohner war, bisher gefehlt, wohl wahrscheinlich weil der ein oder andere Sattelzug schon parkende Autos oder zumindest deren Spiegel eingesammelt hat. Ich habe die Straße (wider Willen) aufgenommen., weil eben der tatsächliche Zustand abgebildet werden muss. Seit dem überlege ich dort (und auch an anderen Stellen), wie ich es anstelle, LKW dort rauszuhalten und ob es nicht eventuell doch Tricks beim Codieren gibt. In der eigentlichen Karte sind ja viel weitergehende Informationen wie auch Gewichtsbeschränkungen und Verbote, die hier ja nur teils oder gar nicht abgebildet sind, daher bin auch ich in dem Fall den Weg gegangen, es schriftlich an Here mitzuteilen.

    Wie aber schon im obigen Beitrag dargelegt setzt es voraus, dass der Fahrer nicht völlig plan- und kopflos unterwegs ist (wie leider sehr viele inzwischen; selbst wenn sie in eine enge Straße einbiegen, hoffen die ja immer noch, dass die ja evtl. breiter werden könnte und die Außenspiegel der parkenden Autos ja beweglich sind…) und es setzt ferner voraus, dass nicht nur aktuelles, sondern auch LKW-spezifisches Kartenmaterial an Bord ist, was allerdings deutlich mehr kostet (aber auch keine hundertprozentige Garantie gegen Irrfahrten ist 😉 ).

    Grüße,
    Patrick

    • This reply was modified 3 years, 2 months ago by Patrick Seidler.
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